Anmeldung

Trotz langer Wartelisten nehmen wir formlose Anmeldungen für alle Jahrgänge entgegen. Telefonisch, per mail oder auch persönlich im Büro.

Um in der Anfrageflut nicht zu ertrinken, haben wir uns für folgendes Aufnahmeverfahren entschieden:

Wir setzen Kinder solange auf die Warteliste, wie sie noch einen Hauch von Chance auf Aufnahme haben, das heißt in der von uns angestrebten Mischung von Alter, Geschlecht, Internationalität und Integration nicht zu viele Mitkonkurrenten haben. Für die erste unverbindliche Vormerkung (persönlich, per Telefon oder mail) registrieren wir nur die wichtigsten Daten: Name, Geburtsdatum, gewünschter Betreuungsbeginn, Telefonnummer. Sobald wir freie Plätze zu vergeben haben, nehmen wir dann zu passenden Familien Kontakt auf und machen Termine für ein näheres Kennenlernen. Wenn uns unterjährig Kinder verlassen, kann dies sehr spontan passieren. Die allermeisten Kinder aber werden nach der Einschulung der 5-6-Jährigen in den Monaten August bis Oktober aufgenommen. Das sind pro Jahr 15-20 Kinder. Ein Teil dieser Plätze (5-6) wird von nachrückenden Kindern aus der Kleinkindgruppe besetzt, die dann 3 Jahre sind. So haben wir im August 10-15 freie Plätze für 11/2-2-Jährige zu vergeben (in den fünf altersgemischten Gruppen), und 5-6 Plätze für 1-11/2-Jährige (in der Kleinkindgruppe). Geschwisterkinder haben Vorrang. Das heißt konkret: in der Regel werden weniger als die Hälfte der Plätze an Bewerber von außen vergeben, d.h. maximal 10 Kinder von außen aufgenommen. 

Zu Beginn des Kalenderjahrs, d.h. in den Monaten Januar bis März, sucht das Team nach passenden Kindern für die im kommenden August freiwerdenden Plätze. Die Verteilung der neuen Kinder wie auch der Geschwisterkinder und der aufrückenden Kleinkindgruppenkinder auf die verschiedenen Gruppen erfolgt nach pädagogischen Kriterien und ist eine komplizierte Puzzlearbeit, weil die unterschiedlichsten Interessen berücksichtigt werden müssen. Die Zuordnung der Kinder zu den sechs Gruppen soll im März  in den Grundzügen stehen. Durch Schulrückstellungen, die nicht immer vorhersehbar sind, können sich in Einzelfällen aber noch Veränderungen ergeben. Sobald der Platz sicher steht, bekommen die ausgewählten Familien Gelegenheit, die Gruppe, die Erzieherinnen und das Haus kennenzulernen. Erfahrungsgemäß rücken bis zum Sommer immer noch einzelne Kinder nach, weil sich Eltern doch noch für eine andere Kita entscheiden oder wegziehen. Deshalb bleiben auch die nichtausgewählten Kinder auf der Warteliste, es sei denn, sie melden sich ausdrücklich ab oder melden sich über ein Jahr gar nicht. Spätestens zwei Monate vor Betreuungsbeginn benötigen wir dann für die neuen Kinder einen Kita-Gutschein, den ihr bei dem zuständigen Wohnsitz-Jugendamt beantragt. (In Friedrichshain-Kreuzberg befindet sich dies auf der Frankfurter Alleee 35-37, 10216 Berlin. (Öffnungszeiten dienstag vormittags und donnerstag nachmittag). Bei einem Kitawechsel ist in der Regel kein neuer Gutschein erforderlich.


ÜBRIGENS:  Regelmäßige Anrufe in der Kita, Bewerbungsmappen und andere Formen des Sich-in-Erinnerung-Bringens erhöhen nicht die Aufnahmechancen. Das sagen wir nicht nur zu unserer Entlastung, sondern auch zu Eurer. Wenn wir euch schon keinen Platz in unserer Kita versprechen können (was auch uns wehtut), möchten wir euch wenigstens von dem Gefühl befreien, ihr habt nicht genug für euer Kind getan, um es bei uns unterzubringen. Sobald wir einen passenden Platz haben, melden wir uns.

KOSTEN 

Die schrittweise Einführung der Kitakostenfreiheit bedeutet für die Berliner Familien je nach Einkommen eine teilweise erhebliche Einsparung. Ab 2018 sind auch die jüngsten Jahrgänge kostenfrei. Die Eltern zahlen lediglich eine Beteiligung an den Essenkosten von monatlich 23 € (= 1 € pro Tag).

Noch mehr als Kitakostenfreiheit wünschen sich die meisten Eltern mehr Qualität in den Kitas - und das heißt zuallererst einen besseren Betreuungschlüssel und zum Beispiel auch eine eigene Küche. Wir haben diese Elternwünsche über die Mitgliederversammlung des Vereins schon seit Jahrzehnten in unserem Konzept verankert. Für die von Eltern gewünschten Leistungen erheben wir einen Hausbeitrag von 40, 60 oder 80 Euro. Die Familien stufen sich selbst nach ihren Möglichkeiten ein. In Härtefällen und bei Familien mit mehreren Kindern im Haus kann sich dieser Betrag verringern. Wir verstehen dies als ein Solidaritätsmodell, das auch einkommensschwachen Familien ermöglicht, zu uns zu kommen. Für ein paar zusätzliche Euro am Tag erhalten die Kinder eine spürbare bessere Versorgung, Betreuung und Förderung, die der Gesetzgeber (noch) nicht zu zahlen bereit ist ...

Küche



 

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